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Wo bildet der Körper Hyaluronsäure?

Wo genau bildet der Körper Hyaluronsäure?

Wo genau im menschlichen Körper erfolgt die Bildung von Hyaluronsäure?

Spezifische Eiweiße, die in der Zellmembran vorkommen, sind für die Bildung von Hyaluronsäure verantwortlich. Wobei die Synthese außerdem im gesamten menschlichen Körper erfolgen kann, so dass dieser Stoff ebenso überall zu finden ist. Die größten Mengen Hyaluron sind allerdings in der Gelenkflüssigkeit, in der Nabelschnur, im Glaskörper unserer Augen, im Knorpel, sowie in unserer Haut enthalten.

Platz 1, geht hier zudem an unsere Haut, denn hier findet sich der größte Hyaluronsäureanteil. So ist dieser Stoff zum einen in der Epidermis enthalten. Hierbei handelt es sich um die obere Hautschicht. Zum anderen findet sich Hyaluronsäure aber ebenso in der sogenannten Dermis. Diese Hautschicht liegt genau unter der Epidermis und wird auch Lederhaut genannt.

Unsere Haut verfügt über jede Menge Hyaluronsäure

Zum großen Teil wird die Synthese von Hyaluron in der Epidermis, sowie in der Lederhaut mittels eigenen Zellen, den sogenannten Fibroblasten. In dessen Zellmembran sind die benötigten Eiweiße enthalten, die die Bildung von Hyaluronsäure vornehmen. Wobei die Proteine in diesem Fall, Hyaluronsäure-Synthasen genannt werden. Lediglich drei verschiedene Formen dieser Synthasen, die im menschlichen Körper vorkommen, kennen die Experten heute. Kurz und bündig lauten hier die Bezeichnungen: HAS1, HAS2, sowie HAS3.

Der Mensch und die verschiedenen Hyaluronsäure-Synthasen

Die Hyaluronsäure-Synthasen formieren die Hyaluronsäure durch D-Glucose. Dieses Zuckermonekül setzt sich in diesem Fall zu einem langen Polysaccharid zusammen. Nach der Synthese gehört die Hyaluronsäure dann zu einem bedeutenden Bestandteil der extrazellulären Matrix.

Einfacher erklärt, bedeutet dies, dass das Hyaluron jetzt auch außerhalb der Zellmembran zu finden ist, also auch zwischen den einzelnen Zellen. An diesen Stellen sorgt die Hyaluronsäure mit ihren besonderen Eigenschaften dann für verschiedene Funktionsweisen. So speichert diese Substanz dann, zum Beispiel, jede Menge Feuchtigkeit und übernimmt auch wichtige Arbeiten, die mit der Wundheilung in Zusammenhang stehen.

Wird der Mensch allerdings älter, produziert die Haut immer weniger Hyaluronsäure. Diese verminderte Produktion beginnt schon ab dem 25. Lebensjahr. Je älter der Mensch also wird, desto weniger Hyaluronsäure kann der Körper selbst herstellen. Erste Anzeichen lassen sich im ehemals straffen Hautbild erkennen. Die Haut verliert an Elastizität und zeigt erste feine Fältchen.

Wo bildet der Körper Hyaluronsäure?
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Über Sarah Genz

Expertin für einen Anti-Aging Lifestyle und bestens mit dem Thema Haut und Haare vertraut.

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